Professoren 2017

03.Markus Utz
PROF. MARKUS UTZ
CHORLEITUNG

Markus Utz ist Professor für Dirigieren und Chorleitung an der Zürcher Hochschule der Künste. Von 2001-2008 prägte er als Bezirkskantor und Musikdirektor am Konstanzer Münster die Kirchenmusikszene am Bodensee. Zuvor führte ihn sein Studium nach München,

BIO

Detmold und Stockholm zu Gerhard Weinberger, Anders Eby und Eric Ericson. Neben Auszeichnungen als Organist in verschiedenen Wettbewerben bekam er Dirigenten-Stipendien vom Deutschen Akademischen Austauschdienst und der Scandinavian Bach Academy unter Sir Andrew Parrott. Im Jahr 2003 war er Finalist beim Eric Ericson Award. Markus Utz ist einer der erfolgreichsten deutschen Chordirigenten und Leiter des „ensemble cantissimo“, mit dem er sich mit besonderen Programmen, zahlreichen Rundfunk-Produktionen und hoch gelobten CD-Einspielungen einen hervorragenden Namen im In- und Ausland gemacht hat. Neben seinen Verpflichtungen als Professor folgt er zahlreichen Einladungen als Juror, Kursleiter und ist Gastdirigent namhafter Chöre.

Publikationen / Diskografie / Ausstellungen / Werke
Hans-Jürgen Gerung „Gesualdo“ UA der Komposition für Liuto forte, Sprecher und Vokalsolisten im Wechsel mit Madrigalen Gesualdos (2001)
Video-Produktion mit dem italienischen Fernsehen RAI auf der Brunnenburg (Ezra-Pound Gedächtnisstätte) Meran

„10 Jahre Heiligkreuzer Konzerte“
Live-Mitschnitte aus 10 Jahren der Konzertreihe (2005)
ensemble cantissimo (Ltg. Markus Utz)

„Ave Maria“ – Geistliche Lieder der französischen und deutschen Romantik
Iris-Anna Deckert, Sopran
Markus Utz an der Klais-Orgel des Konstanzer Münsters

L’Organo di NovalesaMarkus Utz an der historischen Cattarinozzi-Orgel

Giovanni Battista Martini „Te Deum“Label Ars musici
Barockorchester L’Arpa festante, Solisten
ensemble cantissimo (Ltg. Markus Utz)

Franz Philipp „Mater Dei – Ein Marienleben“Label Spektral, Produktion mit dem SWR 2007
ensemble cantissimo (Ltg. Markus Utz)

„I Himmelen“ – Chormusik aus Skandinavien
Label Spektral, Produktion mit dem Bayerischen Rundfunk 2009
ensemble cantissimo (Ltg. Markus Utz)

„Wie schön, hier zu verträumen“ – Weltliche Chormusik von Heinrich von Herzogenberg Vol.1
Label Carus, Produktion mit dem Schweizer Radio DRS 2010

„Frühling lässt sein blaues Band“ – Weltliche Chormusik von Heinrich von Herzogenberg Vol.2
Label Carus

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sebastian hamann_2
PROF. SEBASTIAN HAMANN
VIOLINЕ

14.07 – 24.07.2019

Sebastian Hamann wurde in eine Musikerfamilie geboren. Sein Vater war der Cellist Gerhard Hamann, Professor an der Musikhochschule Trossingen, die Schauspielerin Evelyn Hamann seine Tante. Sein Großvater war der Violinist Bernhard Hamann,

BIO

Konzertmeister des NDR Sinfonieorchesters und Gründer des Hamann-Quartetts. Sein Urgroßvater Johannes Gesterkamp war Violinist und Konzertmeister der Berliner Philharmoniker.

Er erhielt mit sechs Jahren ersten Violinunterricht in Kopenhagen. Sein Studium absolvierte Hamann zunächst bei Uwe-Martin Haiberg und Winfried Rademacher an der Musikhochschule Lübeck. In der Solistenklasse von Nora Chastain bestand er das Konzertexamen mit Auszeichnung. Weitere Ausbildung erhielt Hamann bei Serge Collot, Conservatoire Nationale Supérieur de Musique de Paris und besuchte Meisterkurse bei Emanuel Hurwitz, Henry Meyer, Miriam Fried, Walter Levin, Heinrich Schiff, William Pleeth und dem Beaux Arts Trio.
Hamann war Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg und 1994 Stipendiat des Deutschen Musikrates beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. Er war 1993 Preisträger beim Deutschen Hochschulwettbewerb und beim Possehl-Wettbewerb sowie 1995 beim Gian Battista Viotti Wettbewerb in Vercelli/Italien.
1989 wurde Hamann stellvertretender Konzertmeister der Deutschen Kammerakademie in Neuss. Im Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeckwurde er 1991 zweiter Konzertmeister und 1995 erster Konzertmeister. In den Jahren 1998 bis 2005 war Sebastian Hamann erster koordinierter Konzertmeister des Frankfurter Museumsorchesters. Seit 2005 ist er außerdem Künstlerischer Leiter der Camerata Hanseatica in Danzig. Er pflegte als Konzertmeister in den Jahren 2006 und 2007 eine intensive Zusammenarbeit mit Thomas Hengelbrock und dem Balthasar-Neumann-Ensemble. Er ist seit 2007 Gastkonzertmeister des Mahler Chamber Orchestra. Hamann ist Gründer und Künstlerischer Leiter der camerata lübeck. Seit 2010 ist Hamann Leiter des Lucerne Chamber Orchestra. Seine Engagements beinhalteten Auftritte mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck, den Festival Strings Lucerne, der Philharmonie der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin, dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester, den Philharmonikern Hamburg, den Essener Philharmonikernund dem WDR Sinfonieorchester Köln. Hamann gastierte auf dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Ravinia Festival in Chicago, der Biennale du Quatuor – Cité de la Musique in Paris, dem Menuhin Festival in Gstaad, dem Rheingau Musik Festival, dem Internationalen Beethovenfest Bonn, den Klosterkonzerten Maulbronn und dem Festival in Sion.
1992 nahm Hamann eine Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Lübeck und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main auf. Er war von 2003 bis 2007 Gastprofessor für Streichquartett an der Musik-Akademie der Stadt Basel. 2003 erhielt er einen Lehrstuhl und 2004 eine Professur für Violine und Kammermusik an der Musikhochschule Luzern. 2014 wurde Hamann als Professor für Violine an die Hochschule für Musik Freiburg als Nachfolger von Rainer Kussmaul berufen. Sebastian Hamann ist Dozent bei Meisterkursen und Jurymitglied bei internationalen Musik-Wettbewerben.
Er spielt ein Instrument des französischen Geigenbauers Jean-Baptiste Vuillaume von 1853.

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GENOVA&DIMITROV
PIANO DUO

Genova & Dimitrov gelten als eines der weltweit gefragtesten Klavierduos der heutigen Zeit. Bereits zu Beginn ihres Ensemble- Bestehens sorgten die heutigen Träger des ECHO KLASSIK- Preises als damals erst zwei Monate junges Duo für Furore, indem sie innerhalb von nur zwei Jahren den Grand Slam

BIO

der Klavierduo-Wettbewerbe gewannen – «ARD» München, «Dranoff» Miami, «Tokio» Japan und «Bellini» Sizilien. Eine bis heute noch unerreichte Leistung.
Seitdem wurden Aglika Genova und Liuben Dimitrov auf den bedeutendsten Konzert- und Festival-Bühnen in mehreren Dutzend Ländern auf allen Kontinenten von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert, wie z.B. in der Library of Congress und in der National Gallery of Art in Washington, beim Schleswig- Holstein und beim Rheingau Musikfestival, bei den Ludwigsburger und den Schwetzinger Festspielen, in der City Hall Kapstadt, dem Herkulessaal München und der Liederhalle Stuttgart, beim Musikfestival Gstaad und dem MDR-Musiksommer, im Konzerthaus Berlin, der Beethovenhalle Bonn und der Kölner Philharmonie, bei den Europäischen Musikwochen Passau und den March Music Days in Russe, dem Varna Sommer Festival und den Sofia Musikwochen, beim Klavierfestival La Roque d’Antheron und dem Al Bustan Musikfestival Beirut, in der Casals Hall Tokio, im Poly Theatre Beijing und im Teatro Municipal Rio de Janeiro, sowie auch beim Ravello Festival, dem Woodstock Mozart Festival, dem Festival Miami und dem Chopin Klavierfestival Duszniki, um nur einige zu nennen.
Nach Einladungen des Olympischen Komitees trat das Duo 2002 bei den festlichen Eröffnungskonzerten der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City und 2010 der Volleyball-WM in Triest auf. 2000 konnten seine Aufführungen bei der EXPO in Hannover, 2010 beim Eröffnungskonzert des Paderewski- Klavierwettbewerbs in Polen und 2013 bei der musikalischen Einweihung der neuen Amerika-Zentrale von Bacardi in Miami bewundert werden. Im selben Jahr traten Genova & Dimitrov beim WDR-Thementag «1913-2013» in Köln auf und wurden auch an Bord des neuen Luxusliners «Europa 2» im Rahmen seiner Eröffnungssaison auf der Reise nach Dubai zelebriert. 2014 waren sie Artists in Residence und Mentoren des Internationalen Festivals Sommets Musicaux in Gstaad. Ferner wirkten die Künstler an zahlreichen internationalen Fernseh- und Rundfunk-Produktionen mit. Der vom Bulgarischen National- fernsehen BNT produzierte und ausgestrahlte Dokumentarfilm über das Duo «Etüde für zwei Klaviere» erfreut sich weltweit regem Interesse.
Unter der Leitung von Dirigenten wie Eiji Oue, Ari Rasilainen, Hannu Lintu, Stefan Blunier, Yuri Bashmet, John Carewe, Emil Tabakov, Alun Francis, Ulf Schirmer, Yordan Kamdzhalov, Robin Gritton, Alexander Kalajdzic, Gabriel Feltz, Alexander Rudin, Andreas Herrmann und Johannes Schlaefli spielten Genova & Dimitrov mit weltweit führenden Orchestern und Chören, wie z.B. in München, Los Angeles, Miami, Hamburg, Johannesburg, Durban, Hannover, Bonn, Peking, Stuttgart, Kapstadt, Sofia, Kiew, Bukarest.
Zu den Saison-Höhepunkten der Künstler gehören die Veröffentlichung der neuen CD mit dem Symphonieorchester des Bulgarischen Nationalrundfunks und dem Genesis Orchestra unter der Leitung von Yordan Kamdzhalov («cpo Records»); die zahlreichen Rezital- und Orchester-Auftritte in Europa, Asien, Amerika und Afrika; die Studio-Aufnahmen der neuen Rezital-CD im WDR Köln; die Meisterklassen im Kloster Michaelstein (Deutschland) und bei der ISA «Allegra» in Russe (Bulgarien).
Aglika Genova und Liuben Dimitrov können inzwischen auf eine beachtliche Diskografie zurückblicken – 14 CDs des Duos wurden bei «cpo» und bei «Gega New» veröffentlicht und von der Fachpresse und den internationalen Rundfunkanstalten stets mit hervorragenden Rezensionen und Top-Ratings ausgezeichnet.
2017 wurden die Künstler mit dem ECHO KLASSIK für ihre CD «Bela Bartok und Viktor Babin – Konzerte für zwei Klaviere» («cpo Records») mit dem Symphonieorchester des Bulgarischen Nationalrundfunks unter der Leitung von Yordan Kamdzhalov ausgezeichnet. Die gleiche CD wurde ausserdem für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Neben einer Vielzahl von Weltersteinspielungen, wie z.B. des Konzertes von Victor Babin, der sämtlichen Klavierduo-Werke von Dimitri Schostakowitsch, Johann Christian Bach, Muzio Clementi und Pantscho Vladigerov, erfreuen sich auch Alben der Künstler, wie «America for Two» (Gershwin, Copland, Bernstein) oder «Favourite Flavors» (Ravel) großer Beliebtheit der Musikwelt. Ein besonderer Akzent in der Diskografie des Duos bilden seine Einspielungen mit Orchester, wie «Martinu und Schnittke – Konzerte für 2 Klaviere» (NDR-Radiophilharmonie/Eiji Oue), «Französische Konzerte – Milhaud, Poulenc, Casadesus» (SWR- Rundfunkorchester/Alun Francis) und «Mendelssohn – Konzerte Nr.1 & 2» (Münchner Rundfunk-Orchester/Ulf Schirmer). Die CD «Arensky – Fünf Suiten für zwei Klaviere», die die Künstler ihrem Lehrer Vladimir Krainev gewidmet hatten, wurde von den Medien weltweit als «richtungsweisend» bezeichnet. Die CD «Franz Liszt – Werke für 2 Klaviere» wurde von der internationalen Fachpresse als «ein Fest der Musik für 2 Klaviere, ein Fest der Musik Liszts» gefeiert. Zum 20-jährigen Jubiläum des Duos wurde 2015 von «cpo» die Special Edition-CD «Genova & Dimitrov – 20 Years» veröffentlicht und hat auf allen Kontinenten bei zahlreichen Rundfunkanstalten für Furore gesorgt.
Genova & Dimitrov sind regelmäßige Juroren bei bedeutenden internationalen Wettbewerben für Solo-Klavier und Klavier-Duo, wie beim ARD-Musikwettbewerb München, bеim Klavier- Wettbewerb in Almaty und beim Franz Schubert-Wettbewerb in Russe und wurden 2010 als Artistic Directors des Internationalen Dranoff-Klavierduo-Wettbewerbs in Miami berufen.
Die Künstler leiten weltweit Meisterkurse, darunter die im Kloster Michaelstein (Deutschland) jährlich im Januar stattfindende Akademie für Klavier-Solo und -Duo, sowie auch die Sommerakademie für Solo-Klavier und Klavierduo ISA «Allegra» in Russe (Bulgarien). Seit 2009 wurde ihnen die Leitung der Klavierduo-Klasse der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover anvertraut. Anfang 2011 haben sie das Klavierduo- Forum «Klavier im Doppelpack» ins Leben gerufen.
Die Gemeinsamkeiten reichen viel weiter in die Vergangenheit: Aglika Genova & Liuben Dimitrov, beide bulgarisch-griechischer Abstammung, begannen beide mit fünf Jahren ihren Klavierunterricht und hatten beide im Alter von neun Jahren ihre ersten öffentlichen Solo-Auftritte mit Orchester. Während ihrer solistischen Ausbildung an den Spezial-Musikgymnasien für hochbegabte und an der Musikhochschule Sofia bei Julia and Konstantin Ganev gewannen sie parallel mehrere Preise bei internationalen Solo-Wettbewerben. Der persönlichen Einladung ihres Mentors – der legendäre Pianist Vladimir Krainev – folgend, absolvierten sie anschließend ihr Aufbaustudium an der Musikhochschule Hannover in seiner Klasse.
«Eines Nachmittags, kurz vor unserer Abreise nach Korea zum Solo-Wettbewerb in Seul ergab sich, dass wir zwei Flügel, aber nur einen Raum in der Hannoverschen Musikhochschule zum Üben hatten. Da haben wir uns spontan dazu entschlossen die Chopin-Etüde Op.25/11 synchron zu üben. Das war, als hätten wir Flügel bekommen! Nur einige Monate später waren wir bereits Gewinner unseres ersten gemeinsamen Wettbewerbspreises als Duo», erinnern sich Aglika und Liuben.
Heute sind die Künstler in Hannover, Miami und Sofia zu Hause.

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Fabio di Casola
FABIO DI CÀSOLA
KLARINETTE

‚…His brilliant…unforgettable performance…can think of no higher praise..’ – wrote the ‚Sunday Times’ about his recording by SONY of the Mozart clarinet concerto. And the professional journal for music in Switzerland ‚Musik&Theater’ stated:

BIO

‘Undisputed the number one clarinettist in Switzerland…’. So brilliant he takes the flows and fioriturs…’.

In 1990 at the age of 23, Fabio Di Càsola wins the first price of the famous CIEM (Concours international d’exécution musicale) in Geneva – 18 years after the last time a clarinettist has won the first price. Soon after that he was invited to leading international festivals, including the Berlin Festival under Claudio Abbado, the Evian Festival under Mstislav Rostropovich, and Lockenhaus with Gidon Kremer. In the years that followed he also won the Grand Prix Patek Philippe, the Prix Suisse for Contemporary Music, and the International Contemporary Music Competition in Stresa. In 1998 the jury and audience in Geneva voted him the “Swiss Musician of the Year.”

After a performance of Mozart’s clarinet concert at Tonhalle Zurich, SONY decided to publish his recordings. First there were two chamber music CD’s that were followed in 2009 by an orchestral CD with clarinet works of C.M.v.Weber. This CD received the ‚Editor’s Choice’ of the well-respected Gramophone Magazine. Also the next CD with Mozart’s clarinet concert received many good critics. Fabio Di Càsola is performing as soloist with orchestras as the Musikkollegium Winterthur, the Russian National Orchestra, the Prague Chamber Orchestra, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestra della Svizzera Italiana, Lucerne Festival Strings, Camerata Zürich and others. He also appears regularly in a very wide range of chamber music ensembles.

He is professor for clarinet and chamber music at the Zurich University of Arts and the artistic director of the chamber music festival „klang“ (www.klang.ch), established 2006.

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PROF. PETER SOMODARI
VIOONCELLO

Der Solocellist, Solist und Kammermusiker Peter Somodari wuchs in Veszprém auf, wo er mit 4 Jahren an der Leopold Auer Musikschule das Cellospielen begann. Er 1996-1999 an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest bei Laszlo Mezö und 2001-2003 bei Miklos Perényi György Kurtàg und

BIO

Ferenc Rados, dazwischen besuchte er 1999-2000 in Saarbrücken an der Hochschule für Musik die Konzertklasse von Gustav Rivinius.

Musikalische Schwerpunkte und prägende Begegnungen fand Somodari in seinen Konzerttätigkeiten mit Boris Pergamenschikov, Truls Mork, Miklós Perényi, Tabea Zimmermann, Leonidas Kavakos, Christian Tetzlaff, Patrizia Kopatchinskaja, György Kurtàg, Jörg Widmann, Michael Collins, Sharon Kam, Sabine Meyer, Rudolf Buchbinder, John Axelrod, Diego Fasolis, Tugan Sokhiev und die Wiener Philharmoniker.
Auszeichnungen:
1993 und 1996 Kecskemeter, Nationaler Wettbewerb 1. Preis
1998 Nationaler Radiowettbewerb Ungarn 2. Preis
2005 Markneukirchen, Deutschland, Internationaler Cellowettbewerb 1.Preis
Zwischen 1997-2001 arbeitete er im Budapest Strings Kammerorchester wo er auch regelmässig als Solist auftrat.
2001-2004 war er Mitglied im Keller Quartett und 2003-2004 der Staatsoper Budapest.
Von 2004 bis 2012 war er 1.Solocellist im Luzerner Sinfonieorchester und zwischen 2007-2012 Mitglied im Amar Quartett.
Seit dem 1.September 2012 ist Peter Somodari als Solocellist im Orchester der Wiener Staatsoper und Wiener Philharmoniker engagiert.

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Andreas-von-Wangenheim057
PROF. ANDREAS VON WANGENHEIM
GITARRE

19.07 – 26.07.2019

Andreas von Wangenheim gilt als einer der interessantesten und expressivsten Gitarristen seiner Generation. Seine musikalische Ausbildung erhielt er an den Hochschulen in Hamburg und Basel.

BIO

Unter anderen Auszeichnungen gewann er 1987 den Bachpreis des internationalen Gitarrenwettbewerbs für Studenten in Europa und konzertierte seither in den meisten europäischen Ländern sowie in Korea, China, Japan, Kanada und den USA.

Er ist Gast renommierter Festivals, unter anderem beim Schleswig-Holstein-Musik-Festival, Kammermusikfestival Delft, Rheingau Musikfestival, Appollonia Festival Sofia, «Ticino Musica» und Virtuosii Moskau.

Für sein großes Projekt zum Bachjahr 2000, der Einspielung der sechs Solosuiten für Violoncello in eigener Bearbeitung für Gitarre (Arte Nova/ BMG), erhielt Andreas von Wangenheim international herausragende Kritiken. Ebenfalls bei Arte Nova erschien 2002 eine CD mit eigenen Bearbeitungen von Mozart- und Haydn- Divertimenti. Auch auf anderen künstlerischen Gebieten ist Andreas von Wangenheim aktiv.

Er veröffentlichte mehrere CDs mit eigenen Werken und Improvisationen, in denen sich klassische, ethnologische und Jazzelemente mischen- die CD «Orlando» (BMG/ RCA) erhielt 1990 von der Fachpresse den Titel «audiophile CD des Monats». Als Komponist von Filmmusik gewann er 1991 den 1. Preis des Filmfestivals in Dublin, ferner ist er in den Filmen «Jenseits der Stille» und «Nirgendwo in Afrika» als Gitarrist zu hören.

Andreas von Wangenheim ist Professor für Gitarre an der Musikhochschule in Luzern.

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denis-rouge
PROF. DENIS ROUGER
CHORLEITUNG

Denis Rouger studierte am CNSM Paris Musikgeschichte und Kompositionslehre. Seine Ausbildung zum Chorleiter absolvierte er bei Andrea Giorgi, Jacques Grimbert, Stéphane Caillat sowie in Holland an der Akademie Kurt Thomas und im Centre d´Art Polyphonique von Paris.

BIO

Professur für Chorleitung an der Universität Paris-Sorbonne. 1993-2003 war er als Chorleiter an der Kathedrale Notre-Dame de Paris und 2005-2006 als Kapellmeister an der Kirche Madelaine tätig. Seit 2011 hat er eine Professur für Chorleitung an der Musikhochschule Stuttgart.

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