OrchestrAMATA TEAM

MusikerInnen aus den drei Spitzenorchestern Tonhalle Zürich, Philharmonia (Oper Zürich) und Luzerner Sinfonieorchester werden nicht nur die einzelnen Register führen, sondern auch die jeweiligen Stimmproben leiten. Außergewöhnliche Ensembleerfahrung auf höchstem Niveau, didaktisches Flair und eine inspirierende Präsenz verbinden die Mitglieder des OrchestrAMATA-Teams und garantieren ein Höchstmaß an pädagogischem Mehrwert, Unterstützung und Spielfreude für die teilnehmenden MusikerInnen.

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Hugo Bollschweiler
DIRIGENT

Hugo Bollschweiler wurde in Zürich geboren und wuchs in Luzern auf. Er erlangte sein Solistendiplom Viola und den Master in Orchestral Conducting with Dinstinction nach Studien bei Roberto Diaz, Victoria Chiang und Michel Rouilly (Viola) und Johannes Schlaefli, Christof Brunner und Markand Thakar (Orchesterleitung) an den Hochschulen von Freiburg, Basel, Baltimore (USA) und Zürich.

BIO

Er ist künstlerischer Leiter des Jugend-Sinfonieorchesters Aargau, des stadtorchesterSCHLIEREN, der Orchestergesellschaft Affoltern am Albis, des Orchestervereins Chur und der SinfonieON. Er dirigierte unter anderem das Baltimore Chamber Orchestra (USA), das Berner Symphonieorchester, das Orchester des Musikkollegium Winterthur, das argovia philharmonic, das Akademische Kammerorchester Sofia, das Orchester der Zürcher Hochschule der Künste und das Jugend-Sinfonieorchester Zürich. Unter seiner Leitung standen Uraufführungen von Orchesterwerken von Paul Hanmer, Balz Aliesch und Hans-Jürg Meier. Er war Solobratschist beim Schweizer Kammerorchester, dem Peabody Symphony Orchestra (USA), dem Schweizer Jugendsinfonieorchester und dem Orchestre de Chambre de Neuchâtel. Engagements beim Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchester der Oper Zürich, kammerorchester-basel, Collegium Novum Zürich, der Camerata Bern und dem Freiburger Barockorchester führten ihn in Konzertsäle auf fünf Kontinenten. Als Kammer- und Orchestermusiker trat er an den Mostly Mozart New York, Tanglewood, Lucerne, Davos, Donaueschingen, Kuhmo, Montreux und Yellow Barn Festivals und an den Hong Kong und New Zealand Art Festivals auf. Als Artist-in-Residence und Professor für Viola und Kammermusik leitete er die Streicherabteilung der Northern Kentucky University (USA) und als Artistic Director das Norse Chamber Music Festival. Er ist Mitglied des Galatea Quartett und der camerata zürich, Guest Artist der Colorado und Coolidge String Quartett und Mitbegründer des Barockorchesters Capriccio. Als Dozent unterrichtete er am Cincinnati College Conservatory Accent Festival, dem Norse Chamber Music Festival, dem Austin Chamber Music Festival and Workshop und an der Escola de Musica do Estado de Sao Paulo. Seine Aufnahmen erscheinen bei Sony Classical und NEOS.

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Fiona WEB
Fióna Kraege
KONZERTMEISTERIN

Fióna Kraege begann im Alter von fünf Jahren Geige zu spielen und trat mit neun Jahren in die Classes professionnelles des Konservatoriums Lausanne ein. 1998 erlangte sie das Lehrdiplom bei P. Amoyal. 2002 folgten das Konzertdiplom und Studien bei G.Stuller und T.Varga. Nach der Matura nahm sie 2003 ihr Studium in der Klasse von Professor Zakhar Bron in Zürich auf, bei dem sie 2006 das Konzertdiplom mit Auszeichnung und 2008 das Solistendiplom erhielt.

BIO


Ihr erstes Konzert als Solistin spielte Fióna im Alter von zehn Jahren. Seitdem tritt sie oft als Solistin und Kammermusikerin in der Schweiz und im Ausland auf. Seit 2008 ist sie zweite Konzertmeisterin des Berner Symphonieorchesters und fängt in der gleichen Position ab 2020 beim Luzerner Sinfonieorchester an.

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Fiona Jäntti WEB
Fiona Milla Jäntti
VIOLINE

Die Geigerin Fiona Milla Jäntti zeichnet sich durch ihre musikalische Vielseitigkeit aus. Ihre künstlerischen Aktivitäten reichen vom Barock bis hin zur Moderne. Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Im September 2019 wurde sie zusammen mit ihrem Duopartner Ryo Yamanishi mit dem 2. Preis beim „Europäischen Kammermusikwettbewerb Karlsruhe“ ausgezeichnet. Im Mai 2015 gewann sie beim „Internationalen Knopf Wettbewerb für Violine” eine Auszechnung für die beste Interpretation eines Werkes des 21. Jahrunderts. Im selben Monat wurde sie mit dem Edwin Fischer-Anerkennungspreis 2015 der Hochschule für Musik Luzern ausgezeichnet. 2016 gewann sie den 4. Preis beim Wettbewerb „Citta` di Padova“. 2009 erhielt sie einen Förderpreis beim „Walter Gieseking Wettbewerb Saarbrücken“. 2002 gewann sie den 1. Preis beim „Internationalen Wettbewerbes Königin Sophie Charlotte“. Außerdem war sie Stipendiatin des Vereins Live Music Now e.V. Leipzig und wurde von der Landessammlung Baden-Württemberg gefördert.

BIO

Fiona Milla Jäntti konzertierte u. a. im Konzerthaus Berlin, Kuopio Music Center, KKL Luzern, Gewandhaus Leipzig, der Tonhalle Zürich und dem Mendelssohn Haus Leipzig und war zu Gast bei Festivals wie dem Lucerne Festival, Kuhmo Chamber Music Festival, den Musikfestspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Festival der Künste Mirow. Als Solistin konzertierte sie mit dem Luzerner Sinfonieorchester, der Norddeutschen Philharmonie Rostock und dem Brandenburgischen Konzertorchester, unter der Leitung von James Gaffigan, Wojciech Rajski und Ullrich Windfuhr. Die junge Musikerin spielt leidenschaftlich gern Kammermusik und musizierte dabei zusammen mit namhaften Musikern wie Eduard Brunner, Tanja Becker-Bender, Gustav Rivinius und Hagai Shaham.
Sie arbeitete bereits mit Komponisten wie Wolfgang Rihm und Alexander Goehr zusammen. Fiona Milla Jäntti spielte Rundfunkaufnahmen für den Saarländischen Rundfunk und MDR ein.

Als Kind deutsch-finnischer Eltern in Berlin geboren, begann sie im Alter von fünf Jahren Geige zu spielen; inspiriert durch ihren finnischen Großvater, welcher Volksmusik auf der Geige spielte. Sie studierte bei Tanja Becker-Bender, Carolin Widmann und Sebastian Hamann. Sie schloss ihr Konzertexamen mit Auszeichnung in der Klasse von Sebastian Hamann ab. Weitere Impulse erhielt sie durch Petra Müllejans und Giuliano Carmignola. Zu ihren Kammermusiklehrern gehören Eduard Brunner, Peter Brunt, Sebastian Hamann, Florian Hoelscher, Roglit Ishay, Juhani Lagerspetz, Christian Poltéra, Tatevik Mokatsian und Isabelle van Keulen. Darüber hinaus besuchte sie Meisterkurse bei namhaften Lehrern wie David Alberman, Thomas Brandis, Zakhar Bron, Eberhardt Feltz, Ton Koopman, Yair Kless, Hagai Shaham, Michaela Martin, Igor Ozim, Heinrich Schiff und Maxim Vengerov.

Seit Oktober 2019 hat sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Freiburg inne.

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Michel Willi
VIOLA

Studien bei Aida Stucki Piraccini und Primoz Novsak. Meisterkurse bei Igor Ozim und Abraham Shtern in Los Angeles

BIO


1993/1994 Preisträger der Kiefer-Hablützel-Stiftung & des Schweizerischen Tonkünstlervereins.
1993-1998 freies Mitglied des Stadt-Orchesters Winterthur, des Orchesters der Oper Zürich und der Bayrischen Kammerphilharmonie. Seit 1998 Mitglied des Tonhalle-Orchester Zürich.
Mitglied im Niziol-Quartett Zürich 2000-2010
Mitglied im Schweizeroktett.

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Lev Sivkov
VIOLONCELLO

Lev Sivkov, am 6. April 1990 in Russland geboren, begann seine musikalische Ausbildung in der frühen Kindheit mit seinen Eltern. Im Alter von fünf Jahren besuchte er die Musikschule in Nowosibirsk. Von 2006-2009 studierte er an der Musikakademie Basel bei Professor Ivan Monighetti.

BIO

Von 2009-2013 studierte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart bei Professor Conradin Brotbek. Im Sommer 2010 hat er an der ‘‘Summer Music Academy‘‘ bei Professor Janos Starker, Indiana University, USA, teilgenommen.
Von 2013-2016 studierte er bei Professor Jean-Guihen Queyras an der Musikhochschule in Freiburg.
In 2016 Solocellist des Dänischen Königlichen Opers in Kopenhagen.
Seit Saison 2017 ist Lev Solocellist im Opernhaus Zürich.
Lev Sivkov ist Preisträger von folgenden Wettbewerben:
1 Preis am “W. Naumburg International Music Competition 2015” in New York, USA.
1 Preis am “Concours International des Cordes 2015” in Gerardmer, Frankreich.
1 Preis und zwei Publikumspreise am “Julio Cardona International String Instruments Competition 2015” in Covilha, Portugal.
1 Preis: „Cello Domnick Preis 2009“ in Stuttgart, Deutschland.
1 Preis und ein Specialpreis am „International Valery Gavrilin International Competition 2005“ in Vologda, Russland.

2 Preis: “VIII Carlos Prieto International Cello Competition 2016” in Morelia, Mexico.
2 Preis: “II. S. Knushevitsky International Cello Competition 2014″in Saratov, Russland.
2 Preis: “III. M. Elsky International Contest of String Bow Instruments Performers 2013”, Minsk, Weissrussland.
2 Preis: „International Swedish International Duo Competition 2010“ in Katrineholm, Schweden.
2 Preis: „International L.v. Beethoven Competition 2010“ in Hradec n. Moravici, Tschechische Republik.
3 Preis: “International Music Competition Isang Yun 2018” und Unesco Spezialpreis in Tongyeong, Süd Korea.
Preis der Jury: “W. Lutoslawski International Cello Competition 2005” in Warschau, Polen.Lev spielt ein Cello von “Vincenzo Postiglione” (1894) gestiftet von der Landessmmlung für Streichinstrumente Baden Württemberg.

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Petar Naydenov
PETAR NAYDENOV
KONTRABASS

Petar Naydenov gehört zu den Kontrabassisten mit ausgesprochen solistischen und kammermusikalischen Ambitionen. Aus Bulgarien stammend, hat er dort seine Ausbildung mit Bravour absolviert und wurde als Solobassist im Kammerorchester des bulgarischen National Rundfunks engagiert.

BIO

Ein weiterer Schritt in seiner Kariere war das Studium bei Professor Wolfgang Güttler in Deutschland. Als sehr „prägnant“ erwies sich für ihn seine Anstellung als Solobassist bei der Deutschen Kammerakademie Neuss.

Petar Naydenov spielte als Orchester- oder Kammermusiker in den wichtigsten Konzertsälen Deutschlands. Unter den Solisten, mit denen er zusammenmusizierte sind Namen wie Placido Domingo, Mstislav Rostropovich, Maxim Vengerov, Micha Maisky, James Galway, um nur einige zu erwähnen.

Seit 2005 ist Petar Naydenov als Solobassist im Luzerner Sinfonieorchester tätig.
 Parallel zu seiner Tätigkeit als Orchestermusiker, unterrichtet er an der Zürcher Hochschule der Künste. Er ist ebenfalls Gründer und künstlerischer Leiter von dem Allegra Festival and Academy.

Petar Naydenov spielt mit einem Kontrabass der Mailänder Schule von 1740.

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Isaac Duarte
Isaac Duarte
OBOE

Isaac Duarte spielt im Tonhalle Orchester Zürich als Stellvertreter für Solo-Oboe und Solo-Englischhorn.
Er ist in Olinda geboren (Pernambuco/Brasilien) und studierte an der Bundesuniversität von Paraiba. Schon mit 17 Jahren spielte er als Solo-Oboist im Sinfonischen Orchester von Recife. Ausserdem war er Lehrer am „Centro de Criatividade Musical de Pernambuco“. Später bildete er sich bei Peter Fuchs am Konservatorium und an der Hochschule für Musik in Zürich weiter

BIO

Mit dem Brixi Kammerorchester Prag, unter der Leitung von Christoph Meister, hat Isaac Duarte die Oboenkonzerte von Mozart, Haydn und Fiala sowie das Konzert für Violine, Oboe und Streichorchester von J.S. Bach eingespielt.
Sowie mit der Pianistin Mônica S. Kato Duarte die CDs „Palheta Brasileira“ und „DUoARTE“ mit Werken von R. Schumann, H. Villa-Lobos und H. Birnbach.

Als Lehrer ist er in verschiedenen Musikfestivals tätig. So unterrichtete er am „Festival de Inverno de Campos do Jordão“, „Oficina de Música de Curitiba“ (Brasilien) und am „Festival Instrumenta“ (Mexiko). Er leitet zudem Oboenmeisterkurse im Nordosten Brasiliens, in Portugal, sowie im „Doppelrohr-Festival“ in Herzberg (AG) in der Schweiz.

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sebastian schindler
Sebastian Schindler
HORN

Geboren in Leimen erhielt Sebastian Schindler seine Hornausbildung bei Lehrern wie Georges Delvigne, Horst Ziegler und Prof. Christian Lampert. Erste Orchestererfahrungen sammelte er im Weltjugendblasorchester und im Internationalen Jugendfestspielorchester Bayreuth.

BIO

Seit 2003 ist er Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und Mitglied des Schleswig-Holstein Musik Festival-Orchesters. 2002 war Sebastian Gründungsmitglied vom international erfolgreichen Arirang-Quintett. 2003 gewann Sebastian Schindler die Position als stellvertretender Solohornist der Jenaer Philharmonie. Seit der Spielzeit 2008/2009 ist er stellvertretender Solohornist des Berner Symphonieorchesters.
2013-15 absolvierte Sebastian außerdem ein Naturhorn Studium bei Prof Thomas Müller an der HKB Bern.
Seit 2016 hat Sebastian eine Horn und Alphornklasse an der Musikschule Seeland in Ins.
Sebastian ist passionierter Kammermusiker in kleinen Formationen bis hin zu Kammerorchestern wie den Festival Strings Luzern oder dem Züricher Kammerorchester.

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Krasimir Stefanov
POSAUNE
Krasimir Stefanov studierte zunächst an der Nationalen Kunstschule „Dobrin Petkov“ in seiner Heimatsstadt Plovdiv, Bulgarien. Dann macht er seine Bachelor- und Masterabschlüsse mit Auszeichnung an der Musikakademie in Sofia. Aufbaustudien führten ihn in die Solistenklasse von Prof. Branimir Slokar an die Hochschule der Künste Bern,

BIO

wo er sein Orchesterdiplom und “Master of Arts in Spezialised Musik Performance” auch mit Auszeichnung ablegte.
Von 2001 bis 2005 war Krasimir Stefanov Soloposaunist im Orchester der Nationaloper Sofia, seit 2006 ist er Mitglied und Soloposaunist im Verbier Festival Orchestra. Er hat bei zahlreichen Wettbewerben Auszeichnungen erhalten und geht einer regen Konzerttätigkeit in den Bereichen Solo-Rezital, Kammermusik und Solo-Konzert nach.
Seit 2008 ist er Soloposaunist im Sinfonieorchester St. Gallen.
Seit 2011 unterrichtet er Posaune, Euphonium, Bariton und Es-Horn an der “Musikschule Appenzell Mittelland” (Schweiz) und ist Dozent für Posaune und Kammermusik am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch (Österreich).

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