Meisterkurse

10% Early Bird – Rabatt auf die Teilnahmegebühr für diejenigen, die sich vor dem 15.04.2020 erfolgreich anmelden!
Neben den Einzelstunden bietet die Allegra Academy allen Teilnehmern Kammermusikunterricht und Auftrittsmöglichkeiten in Ensembles mit den Dozenten und / oder den anderen Teilnehmern. Die Ensembles werden nach Ablauf der Bewerbungsfrist (10. Mai 2020) gebildet und bis 30. Mai 2020 bekannt gegeben. Das Repertoire wird bis 5. Juni 2020 bekannt gegeben.

Der Meisterkurs richtet sich an professionelle Geiger, Studenten sowie fortgeschrittene Mittel- und Oberschüler. Teilnehmer werden an Orchester und/oder Solorepertoire arbeiten. Vorbereitung für Wettbewerbe und Vorspiele. In diesem Jahr wird der Meisterkurs von Sebastian Hamann zum ersten Mal durch die Assistenz seiner ehemaligen langjährigen Studentin Fiona Milla Jäntti unterstützt. Zusätzlich zu den Einzelstunden bei Sebastian Hamann erhalten die Meisterkursteilnehmer/Innen eine weitere Stunde bei Fiona Milla Jäntti, um insbesondere auf die Vertiefung der Technik oder das konkrete Üben von schwierigen Stellen einzugehen. Dieses zusätzlich erstmals neue Angebot ermöglicht eine Vertiefung des Arbeitsprozesses mit weiteren Impulsen. ISA Allegra bietet auch Auftrittsmöglichkeiten im Rahmen des Festivals an.

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PROF. SEBASTIAN HAMANN
VIOLINЕ

13.07 – 23.07.2020

Sebastian Hamann wurde in eine Musikerfamilie geboren. Sein Vater war der Cellist Gerhard Hamann, Professor an der Musikhochschule Trossingen, die Schauspielerin Evelyn Hamann seine Tante. Sein Großvater war der Violinist Bernhard Hamann, Konzertmeister des NDR Sinfonieorchesters und Gründer des Hamann-Quartetts. Sein Urgroßvater Johannes Gesterkamp war Violinist und Konzertmeister der Berliner Philharmoniker.

Er erhielt mit sechs Jahren ersten Violinunterricht in Kopenhagen. Sein Studium absolvierte Hamann zunächst bei Uwe-Martin Haiberg und Winfried Rademacher an der Musikhochschule Lübeck. In der Solistenklasse von Nora Chastain bestand er das Konzertexamen mit Auszeichnung. Weitere Ausbildung erhielt Hamann bei Serge Collot, Conservatoire Nationale Supérieur de Musique de Paris und besuchte Meisterkurse bei Emanuel Hurwitz, Henry Meyer, Miriam Fried, Walter Levin, Heinrich Schiff, William Pleeth und dem Beaux Arts Trio.

BIO


Hamann war Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg und 1994 Stipendiat des Deutschen Musikrates beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. Er war 1993 Preisträger beim Deutschen Hochschulwettbewerb und beim Possehl-Wettbewerb sowie 1995 beim Gian Battista Viotti Wettbewerb in Vercelli/Italien.
1989 wurde Hamann stellvertretender Konzertmeister der Deutschen Kammerakademie in Neuss. Im Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeckwurde er 1991 zweiter Konzertmeister und 1995 erster Konzertmeister. In den Jahren 1998 bis 2005 war Sebastian Hamann erster koordinierter Konzertmeister des Frankfurter Museumsorchesters. Seit 2005 ist er außerdem Künstlerischer Leiter der Camerata Hanseatica in Danzig. Er pflegte als Konzertmeister in den Jahren 2006 und 2007 eine intensive Zusammenarbeit mit Thomas Hengelbrock und dem Balthasar-Neumann-Ensemble. Er ist seit 2007 Gastkonzertmeister des Mahler Chamber Orchestra. Hamann ist Gründer und Künstlerischer Leiter der camerata lübeck. Seit 2010 ist Hamann Leiter des Lucerne Chamber Orchestra. Seine Engagements beinhalteten Auftritte mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck, den Festival Strings Lucerne, der Philharmonie der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin, dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester, den Philharmonikern Hamburg, den Essener Philharmonikernund dem WDR Sinfonieorchester Köln. Hamann gastierte auf dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Ravinia Festival in Chicago, der Biennale du Quatuor – Cité de la Musique in Paris, dem Menuhin Festival in Gstaad, dem Rheingau Musik Festival, dem Internationalen Beethovenfest Bonn, den Klosterkonzerten Maulbronn und dem Festival in Sion.
1992 nahm Hamann eine Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Lübeck und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main auf. Er war von 2003 bis 2007 Gastprofessor für Streichquartett an der Musik-Akademie der Stadt Basel. 2003 erhielt er einen Lehrstuhl und 2004 eine Professur für Violine und Kammermusik an der Musikhochschule Luzern. 2014 wurde Hamann als Professor für Violine an die Hochschule für Musik Freiburg als Nachfolger von Rainer Kussmaul berufen. Sebastian Hamann ist Dozent bei Meisterkursen und Jurymitglied bei internationalen Musik-Wettbewerben.
Er spielt ein Instrument des französischen Geigenbauers Jean-Baptiste Vuillaume von 1853.

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Fiona Jäntti WEB
Fiona Mila Jäntti
VIOLINE

Die Geigerin Fiona Milla Jäntti zeichnet sich durch ihre musikalische Vielseitigkeit aus. Ihre künstlerischen Aktivitäten reichen vom Barock bis hin zur Moderne. Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Im September 2019 wurde sie zusammen mit ihrem Duopartner Ryo Yamanishi mit dem 2. Preis beim „Europäischen Kammermusikwettbewerb Karlsruhe“ ausgezeichnet. Im Mai 2015 gewann sie beim „Internationalen Knopf Wettbewerb für Violine” eine Auszechnung für die beste Interpretation eines Werkes des 21. Jahrunderts. Im selben Monat wurde sie mit dem Edwin Fischer-Anerkennungspreis 2015 der Hochschule für Musik Luzern ausgezeichnet. 2016 gewann sie den 4. Preis beim Wettbewerb „Citta` di Padova“. 2009 erhielt sie einen Förderpreis beim „Walter Gieseking Wettbewerb Saarbrücken“. 2002 gewann sie den 1. Preis beim „Internationalen Wettbewerbes Königin Sophie Charlotte“. Außerdem war sie Stipendiatin des Vereins Live Music Now e.V. Leipzig und wurde von der Landessammlung Baden-Württemberg gefördert.

BIO

Fiona Milla Jäntti konzertierte u. a. im Konzerthaus Berlin, Kuopio Music Center, KKL Luzern, Gewandhaus Leipzig, der Tonhalle Zürich und dem Mendelssohn Haus Leipzig und war zu Gast bei Festivals wie dem Lucerne Festival, Kuhmo Chamber Music Festival, den Musikfestspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Festival der Künste Mirow. Als Solistin konzertierte sie mit dem Luzerner Sinfonieorchester, der Norddeutschen Philharmonie Rostock und dem Brandenburgischen Konzertorchester, unter der Leitung von James Gaffigan, Wojciech Rajski und Ullrich Windfuhr. Die junge Musikerin spielt leidenschaftlich gern Kammermusik und musizierte dabei zusammen mit namhaften Musikern wie Eduard Brunner, Tanja Becker-Bender, Gustav Rivinius und Hagai Shaham.
Sie arbeitete bereits mit Komponisten wie Wolfgang Rihm und Alexander Goehr zusammen. Fiona Milla Jäntti spielte Rundfunkaufnahmen für den Saarländischen Rundfunk und MDR ein.

Als Kind deutsch-finnischer Eltern in Berlin geboren, begann sie im Alter von fünf Jahren Geige zu spielen; inspiriert durch ihren finnischen Großvater, welcher Volksmusik auf der Geige spielte. Sie studierte bei Tanja Becker-Bender, Carolin Widmann und Sebastian Hamann. Sie schloss ihr Konzertexamen mit Auszeichnung in der Klasse von Sebastian Hamann ab. Weitere Impulse erhielt sie durch Petra Müllejans und Giuliano Carmignola. Zu ihren Kammermusiklehrern gehören Eduard Brunner, Peter Brunt, Sebastian Hamann, Florian Hoelscher, Roglit Ishay, Juhani Lagerspetz, Christian Poltéra, Tatevik Mokatsian und Isabelle van Keulen. Darüber hinaus besuchte sie Meisterkurse bei namhaften Lehrern wie David Alberman, Thomas Brandis, Zakhar Bron, Eberhardt Feltz, Ton Koopman, Yair Kless, Hagai Shaham, Michaela Martin, Igor Ozim, Heinrich Schiff und Maxim Vengerov.

Seit Oktober 2019 hat sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Freiburg inne.

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Der Meisterkurs richtet sich an professionelle Cellisten, Studenten sowie fortgeschrittene Mittel- und Oberschüler. Teilnehmer werden an Orchester und/oder Solorepertoire arbeiten. Vorbereitung für Wettbewerbe und Vorspiele. ISA Allegra bietet auch Auftrittsmöglichkeiten im Rahmen des Festivals an.

Gebühren
Anmeldegebühr: €50 pro Person (nicht erstattbar)
Die Kursgebühr für aktive Teilnehmer beträgt €365, zahlbar nach Erhalt der Teilnahmebestätigung zum 25.05.2020.
Die Kursgebühr für passive Teilnehmer beträgt €100, zahlbar im Voraus bzw. spätestens bei Anreise.

Wir bieten ebenfalls Übernachtungen in einem zentral gelegenen 4**** Hotel sowie Transfer vom und zum Flughafen Bucharest an (zusätzlich  insgesamt 190€ (DR) oder 275€ (SR)).

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Prof. László Fenyö
VIOLONCELLO

12.07 – 18.07.2020

Professor an der Musikhochschule Karlsruhe
Der 1975 geborene ungarische Cellist László Fenyö zählt seit dem Gewinn des Internationalen Pablo Casals Wettbewerbs 2004 in Kronberg zu der Weltelite der Cellisten. Er wird vom Publikum und der Fachpresse als einer der aufregendsten Künstler gefeiert, der es auf einzigartige Weise versteht, sowohl den Willen des Komponisten als auch die Musik immer im Vordergrund zu halten und das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Durch seine atemberaubende Technik und gefühlsstarke Ausdrucksfähigkeit werden seine Konzerte zu besonderen Erlebnissen, bei denen die Musik jedes Mal aufs Neue entdeckt werden kann.

BIO

In den letzten Jahren konzertierte László Fenyö auf so bedeutenden Podien wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London oder dem Münchener Gasteig und gastierte bei Orchestern wie  dem Singapore Symphony Orchestra, Korean Symphony Orchestra, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Beethoven Orchester Bonn, Staatskapelle Weimar, Philharmonia Hungarica, Orquestra Metropolitana de Lisboa, Lancaster Symphony Orchestra, Shanghai Symphony Orchestra, Christchurch Philharmonic Orchestra, Bogota Philharmonic Orchestra, Sofia Philharmonic Orchestra und Sinfonietta Cracovia. Er trat mehrmals unter der Leitung von Krzysztof Penderecki auf.

In seiner ungarischen Heimat zählt László Fenyö längst zu den gefragtesten Solisten: seine Auftritte werden vom ungarischen Rundfunk live gesendet bzw. mitgeschnitten, Solorecitals und Kammermusikabende ebenso wie Konzerte mit Orchester; mit nahezu allen ungarischen Orchestern und Dirigenten hat er bereits zusammengearbeitet. Zudem wurde ihm 2005 als staatliche Auszeichnung der renommierte Franz-Liszt-Preis und 2008 der Junior-Prima-Preis verliehen.

Seine musikalische Ausbildung begann László Fenyö in Ungarn. Schon als 13jähriger  wurde er Jungstudent bei László Mezö an der  Franz Liszt Musikhochschule in Budapest. Seine enorme technische Brillanz, ein sicheres Stilempfinden sowie ein ungewöhnlich breites Repertoire haben ihm während  seiner anschließenden Studienzeit in Lübeck bei David Geringas mehrere große Wettbewerbserfolge eingebracht, so u.a. beim Internationalen Musikwettbewerb Genf, beim Rostropowitsch Wettbewerb Paris, beim Adam Cellowettbewerb Christchurch und beim Rundfunkwettbewerb Budapest.
Nach Abschluss des Studiums erweiterte Bernard Greenhouse entscheidend seinen musikalischen Horizont.

Er war Solocellist bei der Philharmonie Hungarica, beim Sinfonieorchester des Ungarischen Rundfunks und beim Hessischer Rundfunk, Frankfurt.

László Fenyö gibt weltweit Meisterkurse, unterrichtete als Dozent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und lehrt ab April 2012 an der Musikhochschule Karlsruhe als Professor.

Folgende CD-Aufnahmen sind von László Fenyö in den letzten Jahren u.a. erschienen:
„Gloria“ bei Sony mit Gabor Boldoczki und Hedwig Bilgram, Kammermusik mit dem Pianisten Oleg Polianski bei Aulos/Musikado bzw. die  Cellokonzerte von J.Haydn (D-Dur) und D.Schostakowitsch (Nr. 1) mit dem hr-Sinfonieorchester und dem Dirigenten Grant Llewellyn und die Portrait-CD mit Werken von Enjott Schneider, mit DSO Berlin und Ariel Zuckermann.

László Fenyö spielt auf einem  Cello von Matteo Goffriller aus dem Jahre 1695.

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Der Meisterkurs richtet sich an professionelle Sänger, Studenten sowie fortgeschrittene Mittel- und Oberschüler. Die Teilnehmer sollten 4 Opernarien aus ihrem Repertoire zur Auswahl stellen. Wehrend des Kurses wird sich Frau Alex Penda zunehmend auf zwei davon konzentrieren. Der Schwerpunkt des Einzelunterricht liegt auf die Verbesserung der Gesangs- und Interpretationstechniken der Teilnehmer. ISA Allegra bietet auch Auftrittsmöglichkeiten im Rahmen des Festivals an.

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Alex Penda
GESANG

09.07 – 17.07.2020

Nachdem Alex Penda (auch als Alexandrina Pendatchanska bekannt) im Alter von 19 Jahren bedeutende Gesangswettbewerbe gewonnen hat, feierte sie mit der darauffolgenden Titelrolle in LUCIA DI LAMMERMOOR in Bilbao ihren internationalen Durchbruch. Zu erleben war sie seitdem an den weltweit bekanntesten Opernhäusern wie u.a. der Wiener Staatsoper, Bayrischen Staatsoper München, Hamburgische Staatsoper, Staatsoper Berlin, Deutsche Oper Berlin, Festspielhaus Baden-Baden, Theater La Monnaie Brüssel, Bolshoi Theater Moskau, Theater St. Gallen,  Teatro San Carlo Neapel, Théâtre des Champs-Élysées Paris, Lincoln Center New York, Opera Houston, Santa Fé Opera sowie an der Washington Opera.

Ihr breites Repertoire reicht von Barockopern von Monteverdi oder Händel über Belcanto und Verdi bis zu den dramatischen Rollen von Strauss und Wagner.  Es umfasst Rollen wie AGRIPPINA, Fiordiligi/COSI FAN TUTTE, Helene/LES VESPRES SICILIENNES, Eboli/DON CARLO, CARMEN, Donna Anna & Donna Elvira/DON GIOVANNI, Elettra/IDOMENEO, Vitellia/LA CLEMENZA DI TITO, Elisabetta/MARIA STUARDA, Chrysothemis/ELEKTRA, SALOME, Kundry/PARSIFAL, Amelia/UN BALLO IN MASCHERA, Lady Macbeth/MACBETH oder Leonore/FIDELIO. Außerdem hat sie in LA FINTA GIARDINERA, OPERA SERIA, L’INCORONAZIONE DI POPPEA und MEFISTOFELE gesungen.

BIO

Zu den Highlights der vergangenen Spielzeiten zählen ihre Auftritte als Eboli in Oviedo, Elisabetta in Toronto, Salome in Santa Fe, Warschau und Moskau, Nedda/PAGLIACCI in Wien, Donna Elvira in Aix-en-Provence sowie Elettra in Wien Brüssel und Köln. Große Erfolge feierte sie außerdem als Helene in Neapel, als Chrysothemis in Bari, Vitellia in Brüssel und Leonore in Santa Fe. Ihr umjubeltes Debüt als Kundry in Tokio, ihre Auftritte als Poppea in Wien und in MEFISTOFELE in Baden-Baden wurden ebenfalls frenetisch gefeiert. Außerdem debütierte sie als Lady Macbeth in Avignon und sang die Contessa in Tel Aviv unter Dan Ettinger. Als Santuzza/CAVALLIERA RUSTICANA feierte sie einen großen Erfolg am La Monnaie in Brüssel und debütierte TOSCA in ihrer Heimat in Sofia.

Ihre letzten Engagements umfassen das Debüt als Elisabetta/DON CARLO in St. Gallen sowie erneute Auftritte als Lady Macbeth in Limoges, Reims und demnächst auch in Massy. Zudem sang sie Konzerte in Bochum und eine konzertante TOSCA in Varna.

Die aktuelle Saison 2019/20 bringt neben weiteren Vorstellungen von MACBETH in Massy auch Vorstellungen als TOSCA an der Deutschen Oper am Rhein, Konzerte in Sofia, ihr Rollendebüt als Giorgetta/IL TABARRO beim Tokyo Spring Festival sowie die Titelrolle von SALOME am New National Theatre Tokyo.

In Konzerten war Alex Penda mit Verdis MESSA DA REQUIEM, Rossinis Stabat Mater und PETITE MESSE SOLENELLE, Beethoven IX Symphonie und Honnegger’s Le Roi David zu erleben. Sie hat unter anderem mit den Dirigenten Riccardo Chailly, Myun-Wyun Chung, Charles Dutoit, Eliahu Inbal, Adam Fischer, Jesus Lopos-Cobos, Nello Santi, Bruno Bartoletti, Maurizio Benini, Bruno Campanella, Daniel Oren, Evelino Pido’, Ivor Bolton, Vladimir Spivakov, René Jacobs und Vladimir Jurowski gearbeitet. Sie arbeitete dem Israel Philharmonic Orchestra, L’Orchestra Sinfonica della Rai, Philadelphia Orchestra, L’Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, dem Russischen National Orchester, dem Philharmonieorchester des ORF, den Wiener Symphonikern, L’Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Freiburger Barockorchester, Concerto Köln, Ensemble Matheus, Complesso Barocco und der Akademie für Alte Musik.

Ihre Discographie umfasst Glinkas A LIFE FOR THE TZAR (Antonida) bei Sony, Rachmaninovs THE BELLS bei Decca, Donizetti’s PARISINA D‘ESTE bei Dynamics sowie Arienaufnahmen bei Capriccio, Sartorios GIULIO CESARE mit dem ORF und das dramatische Koloraturalbum GENUINE. Ihre Auftritte als Elisabetta/ROBERTO DEVEREUX, Lucrezia Contarini/I DUE FOSCARI, Donna Elvira/DON GIOVANNI, Alcina/ORLANDO PALADINO und in PETITE MESSE SOLENNELLE sind auf DVD erhältlich. Unter René Jacobs bei Harmonia Mundi hat sie außerdem die Vitellia/LA CLEMENZA DI TITO, Donna Elvira/DON GIOVANNI, Elettra/IDOMENEO, Arminda/LA FINTA GIARDINIERA und die Titelrolle in AGRIPPINA aufgenommen. Für die CD-Aufnahme von Agrippina wurde sie 2012 bei dem GRAMMY AWARDS nominiert.

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Fiona WEB
Fióna Kraege
VIOLINE

Fióna Kraege begann im Alter von fünf Jahren Geige zu spielen und trat mit neun Jahren in die Classes professionnelles des Konservatoriums Lausanne ein. 1998 erlangte sie das Lehrdiplom bei P. Amoyal. 2002 folgten das Konzertdiplom und Studien bei G.Stuller und T.Varga. Nach der Matura nahm sie 2003 ihr Studium in der Klasse von Professor Zakhar Bron in Zürich auf, bei dem sie 2006 das Konzertdiplom mit Auszeichnung und 2008 das Solistendiplom erhielt.

BIO


Ihr erstes Konzert als Solistin spielte Fióna im Alter von zehn Jahren. Seitdem tritt sie oft als Solistin und Kammermusikerin in der Schweiz und im Ausland auf. Seit 2008 ist sie zweite Konzertmeisterin des Berner Symphonieorchesters und fängt in der gleichen Position ab 2020 beim Luzerner Sinfonieorchester an.

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Fiona Jäntti WEB
Fiona Mila Jäntti
VIOLINE

Die Geigerin Fiona Milla Jäntti zeichnet sich durch ihre musikalische Vielseitigkeit aus. Ihre künstlerischen Aktivitäten reichen vom Barock bis hin zur Moderne. Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Im September 2019 wurde sie zusammen mit ihrem Duopartner Ryo Yamanishi mit dem 2. Preis beim „Europäischen Kammermusikwettbewerb Karlsruhe“ ausgezeichnet. Im Mai 2015 gewann sie beim „Internationalen Knopf Wettbewerb für Violine” eine Auszechnung für die beste Interpretation eines Werkes des 21. Jahrunderts. Im selben Monat wurde sie mit dem Edwin Fischer-Anerkennungspreis 2015 der Hochschule für Musik Luzern ausgezeichnet. 2016 gewann sie den 4. Preis beim Wettbewerb „Citta` di Padova“. 2009 erhielt sie einen Förderpreis beim „Walter Gieseking Wettbewerb Saarbrücken“. 2002 gewann sie den 1. Preis beim „Internationalen Wettbewerbes Königin Sophie Charlotte“. Außerdem war sie Stipendiatin des Vereins Live Music Now e.V. Leipzig und wurde von der Landessammlung Baden-Württemberg gefördert.

BIO

Fiona Milla Jäntti konzertierte u. a. im Konzerthaus Berlin, Kuopio Music Center, KKL Luzern, Gewandhaus Leipzig, der Tonhalle Zürich und dem Mendelssohn Haus Leipzig und war zu Gast bei Festivals wie dem Lucerne Festival, Kuhmo Chamber Music Festival, den Musikfestspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Festival der Künste Mirow. Als Solistin konzertierte sie mit dem Luzerner Sinfonieorchester, der Norddeutschen Philharmonie Rostock und dem Brandenburgischen Konzertorchester, unter der Leitung von James Gaffigan, Wojciech Rajski und Ullrich Windfuhr. Die junge Musikerin spielt leidenschaftlich gern Kammermusik und musizierte dabei zusammen mit namhaften Musikern wie Eduard Brunner, Tanja Becker-Bender, Gustav Rivinius und Hagai Shaham.
Sie arbeitete bereits mit Komponisten wie Wolfgang Rihm und Alexander Goehr zusammen. Fiona Milla Jäntti spielte Rundfunkaufnahmen für den Saarländischen Rundfunk und MDR ein.

Als Kind deutsch-finnischer Eltern in Berlin geboren, begann sie im Alter von fünf Jahren Geige zu spielen; inspiriert durch ihren finnischen Großvater, welcher Volksmusik auf der Geige spielte. Sie studierte bei Tanja Becker-Bender, Carolin Widmann und Sebastian Hamann. Sie schloss ihr Konzertexamen mit Auszeichnung in der Klasse von Sebastian Hamann ab. Weitere Impulse erhielt sie durch Petra Müllejans und Giuliano Carmignola. Zu ihren Kammermusiklehrern gehören Eduard Brunner, Peter Brunt, Sebastian Hamann, Florian Hoelscher, Roglit Ishay, Juhani Lagerspetz, Christian Poltéra, Tatevik Mokatsian und Isabelle van Keulen. Darüber hinaus besuchte sie Meisterkurse bei namhaften Lehrern wie David Alberman, Thomas Brandis, Zakhar Bron, Eberhardt Feltz, Ton Koopman, Yair Kless, Hagai Shaham, Michaela Martin, Igor Ozim, Heinrich Schiff und Maxim Vengerov.

Seit Oktober 2019 hat sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Freiburg inne.

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Michel Willi
VIOLA

15.07 – 23.07.2019

Studien bei Aida Stucki Piraccini und Primoz Novsak. Meisterkurse bei Igor Ozim und Abraham Shtern in Los Angeles

BIO


1993/1994 Preisträger der Kiefer-Hablützel-Stiftung & des Schweizerischen Tonkünstlervereins.
1993-1998 freies Mitglied des Stadt-Orchesters Winterthur, des Orchesters der Oper Zürich und der Bayrischen Kammerphilharmonie. Seit 1998 Mitglied des Tonhalle-Orchester Zürich.
Mitglied im Niziol-Quartett Zürich 2000-2010
Mitglied im Schweizeroktett.

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Prof. László Fenyö
VIOLONCELLO

12.07 – 18.07.2020

Professor an der Musikhochschule Karlsruhe
Der 1975 geborene ungarische Cellist László Fenyö zählt seit dem Gewinn des Internationalen Pablo Casals Wettbewerbs 2004 in Kronberg zu der Weltelite der Cellisten. Er wird vom Publikum und der Fachpresse als einer der aufregendsten Künstler gefeiert, der es auf einzigartige Weise versteht, sowohl den Willen des Komponisten als auch die Musik immer im Vordergrund zu halten und das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Durch seine atemberaubende Technik und gefühlsstarke Ausdrucksfähigkeit werden seine Konzerte zu besonderen Erlebnissen, bei denen die Musik jedes Mal aufs Neue entdeckt werden kann.

BIO

In den letzten Jahren konzertierte László Fenyö auf so bedeutenden Podien wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London oder dem Münchener Gasteig und gastierte bei Orchestern wie  dem Singapore Symphony Orchestra, Korean Symphony Orchestra, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Beethoven Orchester Bonn, Staatskapelle Weimar, Philharmonia Hungarica, Orquestra Metropolitana de Lisboa, Lancaster Symphony Orchestra, Shanghai Symphony Orchestra, Christchurch Philharmonic Orchestra, Bogota Philharmonic Orchestra, Sofia Philharmonic Orchestra und Sinfonietta Cracovia. Er trat mehrmals unter der Leitung von Krzysztof Penderecki auf.

In seiner ungarischen Heimat zählt László Fenyö längst zu den gefragtesten Solisten: seine Auftritte werden vom ungarischen Rundfunk live gesendet bzw. mitgeschnitten, Solorecitals und Kammermusikabende ebenso wie Konzerte mit Orchester; mit nahezu allen ungarischen Orchestern und Dirigenten hat er bereits zusammengearbeitet. Zudem wurde ihm 2005 als staatliche Auszeichnung der renommierte Franz-Liszt-Preis und 2008 der Junior-Prima-Preis verliehen.

Seine musikalische Ausbildung begann László Fenyö in Ungarn. Schon als 13jähriger  wurde er Jungstudent bei László Mezö an der  Franz Liszt Musikhochschule in Budapest. Seine enorme technische Brillanz, ein sicheres Stilempfinden sowie ein ungewöhnlich breites Repertoire haben ihm während  seiner anschließenden Studienzeit in Lübeck bei David Geringas mehrere große Wettbewerbserfolge eingebracht, so u.a. beim Internationalen Musikwettbewerb Genf, beim Rostropowitsch Wettbewerb Paris, beim Adam Cellowettbewerb Christchurch und beim Rundfunkwettbewerb Budapest.
Nach Abschluss des Studiums erweiterte Bernard Greenhouse entscheidend seinen musikalischen Horizont.

Er war Solocellist bei der Philharmonie Hungarica, beim Sinfonieorchester des Ungarischen Rundfunks und beim Hessischer Rundfunk, Frankfurt.

László Fenyö gibt weltweit Meisterkurse, unterrichtete als Dozent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und lehrt ab April 2012 an der Musikhochschule Karlsruhe als Professor.

Folgende CD-Aufnahmen sind von László Fenyö in den letzten Jahren u.a. erschienen:
„Gloria“ bei Sony mit Gabor Boldoczki und Hedwig Bilgram, Kammermusik mit dem Pianisten Oleg Polianski bei Aulos/Musikado bzw. die  Cellokonzerte von J.Haydn (D-Dur) und D.Schostakowitsch (Nr. 1) mit dem hr-Sinfonieorchester und dem Dirigenten Grant Llewellyn und die Portrait-CD mit Werken von Enjott Schneider, mit DSO Berlin und Ariel Zuckermann.

László Fenyö spielt auf einem  Cello von Matteo Goffriller aus dem Jahre 1695.

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Lev Sivkov
VIOLONCELLO

Lev Sivkov, am 6. April 1990 in Russland geboren, begann seine musikalische Ausbildung in der frühen Kindheit mit seinen Eltern. Im Alter von fünf Jahren besuchte er die Musikschule in Nowosibirsk. Von 2006-2009 studierte er an der Musikakademie Basel bei Professor Ivan Monighetti.

BIO

Von 2009-2013 studierte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart bei Professor Conradin Brotbek. Im Sommer 2010 hat er an der ‘‘Summer Music Academy‘‘ bei Professor Janos Starker, Indiana University, USA, teilgenommen.
Von 2013-2016 studierte er bei Professor Jean-Guihen Queyras an der Musikhochschule in Freiburg.
In 2016 Solocellist des Dänischen Königlichen Opers in Kopenhagen.
Seit Saison 2017 ist Lev Solocellist im Opernhaus Zürich.
Lev Sivkov ist Preisträger von folgenden Wettbewerben:
1 Preis am “W. Naumburg International Music Competition 2015” in New York, USA.
1 Preis am “Concours International des Cordes 2015” in Gerardmer, Frankreich.
1 Preis und zwei Publikumspreise am “Julio Cardona International String Instruments Competition 2015” in Covilha, Portugal.
1 Preis: „Cello Domnick Preis 2009“ in Stuttgart, Deutschland.
1 Preis und ein Specialpreis am „International Valery Gavrilin International Competition 2005“ in Vologda, Russland.

2 Preis: “VIII Carlos Prieto International Cello Competition 2016” in Morelia, Mexico.
2 Preis: “II. S. Knushevitsky International Cello Competition 2014″in Saratov, Russland.
2 Preis: “III. M. Elsky International Contest of String Bow Instruments Performers 2013”, Minsk, Weissrussland.
2 Preis: „International Swedish International Duo Competition 2010“ in Katrineholm, Schweden.
2 Preis: „International L.v. Beethoven Competition 2010“ in Hradec n. Moravici, Tschechische Republik.
3 Preis: “International Music Competition Isang Yun 2018” und Unesco Spezialpreis in Tongyeong, Süd Korea.
Preis der Jury: “W. Lutoslawski International Cello Competition 2005” in Warschau, Polen.Lev spielt ein Cello von “Vincenzo Postiglione” (1894) gestiftet von der Landessmmlung für Streichinstrumente Baden Württemberg.

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Isaac Duarte
Isaac Duarte
OBOE

Isaac Duarte spielt im Tonhalle Orchester Zürich als Stellvertreter für Solo-Oboe und Solo-Englischhorn.
Er ist in Olinda geboren (Pernambuco/Brasilien) und studierte an der Bundesuniversität von Paraiba. Schon mit 17 Jahren spielte er als Solo-Oboist im Sinfonischen Orchester von Recife. Ausserdem war er Lehrer am „Centro de Criatividade Musical de Pernambuco“. Später bildete er sich bei Peter Fuchs am Konservatorium und an der Hochschule für Musik in Zürich weiter

BIO

Mit dem Brixi Kammerorchester Prag, unter der Leitung von Christoph Meister, hat Isaac Duarte die Oboenkonzerte von Mozart, Haydn und Fiala sowie das Konzert für Violine, Oboe und Streichorchester von J.S. Bach eingespielt.
Sowie mit der Pianistin Mônica S. Kato Duarte die CDs „Palheta Brasileira“ und „DUoARTE“ mit Werken von R. Schumann, H. Villa-Lobos und H. Birnbach.

Als Lehrer ist er in verschiedenen Musikfestivals tätig. So unterrichtete er am „Festival de Inverno de Campos do Jordão“, „Oficina de Música de Curitiba“ (Brasilien) und am „Festival Instrumenta“ (Mexiko). Er leitet zudem Oboenmeisterkurse im Nordosten Brasiliens, in Portugal, sowie im „Doppelrohr-Festival“ in Herzberg (AG) in der Schweiz.

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